Aktuelles

Armenien: Presidential Elections in Armenia 2013 and their possible Consequences for the Country

22.03.13


Die Präsidentschaftswahl in Armenien am 18. Februar 2013 kann als semi-kompetitive Wahl  beschrieben werden, in der der parteipolitische Wettbewerb maßgeblich ideologisch geprägt war. In der FES-Publikation "Presidential Elections in Armenia 2013 and their possible Consequences for the Country" analysiert Boris Navasardian die wichtigsten Entwicklungen und Herausforderungen während der Präsidentschaftswahlen. Die Publikation kann hier heruntergeladen werden.

 

Armenien: Internationale Konferenz zu europäischen Perspektiven und regionalen Herausforderungen des Südkaukasus

22.03.13


Vom 16.-17. März veranstaltete die Friedrich-Ebert-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Center for Political and Legal Studies ՙՙՙ “Concord” die 12. Internationale Konferenz  zu den europäischen Perspektiven und den regionalen Herausforderungen für die Länder des südlichen Kaukasus. Experten aus den Ländern der Region sowie aus Deutschland, Großbritannien, Belgien, Russland und der Türkei diskutierten die Entwicklungen in Armenien, Aserbaidschan und in Georgien sowie die Beziehungen mit den Nachbarländern, mit Russland, der Türkei und der Europäischen Union. Mit großer Übereinstimmung wurde festgestellt, dass die internen Herausforderungen und Dynamiken an Bedeutung gegenüber externen Wirkungen und Einflüssen zunehmen. Die Auswertung der Wahlen in den drei Ländern zeigen die Gleichzeitigkeit von Kontinuität auf der einen Seite und dem Wechsel und Veränderungen auf der anderen Seite.In zunehmenden Ausmaß sind Wahlen wie andere Ereignisse der Anlass und Gelegenheit für die Artikulation von Unzufriedenheit in den Gesellschaften mit stagnierender oder rückwärtsgewandter Politik. Neue Formate der Kommunikation und der sozialen Organisation werden erprobt, und schaffen ihre eigenen Dynamiken. Ergebnisse und Konsequenzen aus den Parlamentswahlen in Georgien zeigen dass qualitative Änderungen möglich sind. Ausführlicher wurde die Frage diskutiert, was eigentlich „die Region Südkaukasus“ konstituiert: Ist Region „nur“ ein Relikt der gemeinsamen Geschichte, ist die Region vor allem charakterisiert durch gemeinsame geo-politische Herausforderungen, oder ist sie vielmehr eine Vision über eine gemeinsame Zukunft, in der vielfältige Verbindungen sowohl mit Russland wie mit der Europäischen Union, und auch mit der Türkei (und dem Iran) möglich sind ? Die Teilnehmer der Konferenz brachten ihre großen Erwartungen an eine stärkere Rolle der Europäischen Union zum Ausdruck und sprachen von dem Vilnius-Gipfel der Eastern Partnership als einem Lakmus-Test für Ernsthaftigkeit der „europäischen Option“ für die Länder der Region und in der östlichen Nachbarschaft zur EU.  
 

Armenien: Monopole in der armenischen Wirtschaft

18.02.13


Am 11. Februar 2013 fand in Jerewan die Präsentation der Studie „Monopole in der armenischen Wirtschaft" statt, welche anschließend mit einer heftigen Diskussion zum Thema fortgesetzt wurde. Die Studie wurde durch das Arbeitsteam der Hrayr Maroukhian Foundation mit der Unterstützung der Friedrich-Ebert-Stiftung erstellt. Die Experten haben versucht eine Reihe von Fragen zu beantworten und Lösungen zu Problemen der Monopole in Armenien anzubieten. Das Buch stellt teilweise die internationale Erfahrung zum Kampf  gegen Monopole vor, gibt Beispiele für Sicherheit der wirtschaftlichen Konkurrenz, analysiert die Marktsituation in Armenien, bietet ein „1+3 Modell" der kartellrechtlichen Verordnung an. Die Studie kann hier in Armenisch und Englisch heruntergeladen werden.
 

Georgien: Gender Equality: Our Common Responsibility


Am 16. Dezember 2012 fand das Abschlussforum des Projektes „Gender Equality: Our Common Responsibility" statt. Es nahmen ca. 200 Delegierte teil, unter anderem auch die Vertreter der Jungen Sozialisten, sowohl der zentralen als auch der regionalen Büros, die das Forum organisiert hatten. Zu dieser Veranstaltung waren die Vertreter der Gewerkschaften, die jungen Flügel politischer Parteien und NROs eingeladen, die sich mit projektspezifischen Themen beschäftigen. Zum Abschluss wurde im Forum eine Projektzusammenfassung angefertigt und ein Empfehlungspaket zum Thema Gendergleichheit verfasst. Dieses wurde anhand der Themengebiete entworfen, die während Roundtables und anderer Diskussionen im Rahmen des Projektes, identifiziert und festgehalten wurden.
 

Aserbaidschan: Die Entwicklung der öffentlichen Kontrolle im Bereich des kommunalen Dienstes

13.12.12


Im Rahmen eines Pilotprojekts unterstützt die Friedrich-Ebert-Stiftung die Initiative „Entwicklung einer Zivilgesellschaft mit verstärkter öffentlichen Kontrolle auf die Sphäre kommunaler Dienstleistungen" der NGO „Public Association Development of Society and Civil relations“. Die Hauptziele des Projekts (insbesondere in einzelnen Regionen) sind die Gewährleistung der öffentlichen Kontrolle über Tätigkeiten von Unternehmen und Organisationen, Erhöhung der öffentlichen Aufmerksamkeit im Bereich des kommunalen Sektors, Erläuterung real existierende Probleme in diesem Feld und die Wiederherstellung des bislang missachteten Rechts der Menschen und Verbraucher in Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen Organisationen kommunale Dienstleistungen auszuüben. Im Rahmendes Projekts wurde zunächst, für eine Analyse der wichtigsten Probleme in diesem Bereich, eine Umfrage durchgeführt. In vier Regionen des Landes – Ganja, Sirvan, Yevlakh und Baku - wurden speziell auf die Problemen der jeweiligen Region ausgerichteten runde Tische organisiert, welche unter Teilnahme aktiver Bürger verantwortlich waren für die Strukturen, NGOs und Stadtverwaltungen. An den runden Tischen wurde die Situation im Bereich kommunaler und städtischer Dienstleistungen diskutiert und analysiert .Zum Abschluss des Projektes wurden Flyer mit nützlichen Informationen für Verbraucher der einzelnen Gemeinden veröffentlicht und an diese verteilt.
 

Georgien: Gerechtigkeit und Chancengleichheit im universitären Bildungssystem

07.12.12


Am 14.11.2012 hat die FES mit dem Jugenddepartment von Georgian Trade Union Confederation (Dachverband von georgischen Gewerkschaften) in Tbilisi eine Konferenz im Rahmen des Projektes „Gerechtigkeit und Chancengleichheit im universitären Bildungssystem“ veranstaltet. Das Projekt beinhaltete Analyse und Monitoring der Probleme des Bildungssystems in Fragen, wie Zugang zu Hochschulen, Qualität der Ausbildung an Hochschulen, Studiengebühren u.a. für die Erarbeitung von Verbesserungsvorschlägen und Empfehlungen. Das Projekt verlief landesweit , unter Einbeziehung von Studenten und studentischen Organisationen. Während der Konferenz wurden einerseits die Ergebnisse des Projektes und andererseits die besten Essays (des  im Rahmen des Projektes angekündigten Wettbewerbs über das Projektthema) der Studenten aus verschiedenen Universitäten Georgiens präsentiert. 
 

Armenien: Internationale Konferenz zur Europäischen Integration

06.12.12


Mit der Unterstützung der Delegation der Europäischen Union in Armenien und der Friedrich-Ebert-Stiftung hat das International Center for Human Development (ICHD) am 27. - 28. November 2012 in Jerewan die internationale Konferenz "European Integration 2012 –Shared European Values: Non-Discrimination” durchgeführt. Zentrales Anliegen der Konferenz war die Aufwertung der Rolle der Zivilgesellschaft und von Forschungseinrichtungen innerhalb von Entscheidungsprozessen in Armenien. Mittlerweile ist die Konferenz zu einer Plattform für die Konsolidierung des Fortschritts in Armenien auf dem Weg zur Integration in die Europäischen Union geworden. An der Konferenz haben mehr als 130 Vertreter von Regierungen und zivilgesellschaftlichen  Organisationen aus Armenien, Georgien, der Ukraine, Moldau, Russland, der Türkei, Deutschland, Rumänien, Weißrussland, Slowenien und Bulgarien teilgenommen. Es kam zu einem offenen Austausch von Meinungen und Ideen zwischen lokalen und regionalen Entscheidungsträgern und ebenfalls anwesenden Vertretern wichtiger europäischer Institutionen, der EU und des Europarats.

 

Armenien: „Citizens Guide to Labour Rights – Questions and Answers“

05.12.12


Am 26. November fand die Präsentation des Handbuches „Citizens Guide to Labour Rights – Questions and  Answers“ statt . Das Handbuch wurde durch das Arbeitsteam der APR Group mit der Unterstützung der Friedrich- Ebert-Stiftung erstellt. Das Arbeitsteam bestand aus 3 Juristinnen, die sich für Arbeiterrechte mehrmals in Gerichtsprozessen eingesetzt haben. Mit Hilfe dieses Handbuches können die durchschnittlichen Arbeitnehmer in Armenien über ihre Rechte erfahren und sich selbst verteidigen. Mit dem Handbuch hatten die FES und APR Group das Hauptziel die armenischen Arbeitnehmer in einer verständlichen Sprache über ihre Arbeitsrechte zu informieren.  Es kann hier heruntergeladen werden.

 

Georgien: Georgien nach den Parlamentswahlen

05.12.12


Mit den Parlamentswahlen am 1. Oktober 2012 fand erstmalig in Georgien ein Machtwechsel statt, der das Ergebnis von Wahlen gewesen ist. Die von Bidzina Ivanishvili geführte Koalition "Georgian Dream" gewann die Wahlen deutlich (55 Prozent) vor dem United National Movement von Präsident Saakashvili (45 Prozent). Dies bietet die Chance für die Überwindung einer politischen Tradition des Machtmonopols eines politischen Blocks und für einen qualitativen Sprung im Prozess der Demokratisierung. Michael Weichert, FES Regionalkoordinator Südkaukasus analysiert in seiner Publikation „Georgien nach den Parlamentswahlen - Ein qualitativer Sprung in der Demokratieentwicklung?“ die wichtigsten Entwicklungen während der Parlamentswahlen und die Herausforderungen für die Durchführung der echten Kohabitationspolitik. Die Publikation in deutscher Sprache kann hier runtergeladen werden.

 

Georgien: Östliche Partnerschaft und die Komponenten der sozial-wirtschaftlichen Politik in Georgien

30.11.12


Georgian Foundation of Strategic and Internatinal Studies präsentierte am 27. November dieses Jahres die Ergebnisse der Studie „Östliche Partnerschaft und die Komponente der sozial-wirtschaftlichen Politik in Georgien“. Die mit der FES Unterstützung erfasste Studie umfasste drei wichtige Bereiche: Kleinunternehmen, Innovationspolitik und Sozialer Dialog. Am Projekt haben folgende Organisationen mitgewirkt: Georgian Foundation of Strategic and Internatinal Studies, Association European Studies for Innovative Development of Georgia, Association Woman and Business, Georgian Trade Unions Confederation und Georgian Employers Association.
 

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